Thirsty Thursday Beavertown – Phobos

von in Craft Beer

Wie schmeckt ein Bier, wenn es mit geräucherten Bananen, Walnüssen, Feigen und Datteln gebraut und dazu noch acht Monate im Madeira-Fass gelagert wurde? Ich werde es Dir nicht verraten. An so ein Experiment wagst Du Dich am besten absolut unvoreingenommen. Was ich sagen kann: das Phobos ist ein Weizendoppelbock, das Deine volle Aufmerksamkeit fordert. Nix für zwischendurch, das man mal eben so weggezischt. In dieser Flasche steckt ein Geist, mysteriös und leicht verwirrt.

Zu Beavertown selbst gibt es allerdings noch ein paar spannende Infos. Zum einen, dass der Braumeister und Chef, Logan Plant, der Sohn von Led Zeppelins Robert Plant ist. Für den ein oder anderen Fanboy und Rocker sicherlich von Bedeutung. Ebenfalls nicht unerheblich ist die Tatsache, dass die Engländer einfach fantastisches Bier brauen, das ausschließlich in Dosen vertrieben wird. Mit dieser Ausnahme hier.

Phobos ist eines von bisher 16 Kollaborationbieren aus dem The Tempus Project: eine Reihe von Kreationen, die nicht nur in Fässern reifen. Hier werden unter anderem auch wilde Hefen verwendet und generell keine Grenzen gesteckt, was Zutaten und Methoden betrifft. Zum Beispiel können sich Weintrinker beim Brosé auf ein Sour Ale mit Weinhefe freuen. Das Barrel Aged Applelation ist ein im Calvados-Fass gereiftes Apple Saison. Für jeden ist etwas dabei, kein Glas bleibt trocken.

Zu Phobos schmeckt Voodoo Dust von Urfaust. Einfach mal die Gedanken durcheinander werfen und sich so richtig spüren. Ein Bier für die besonderen, etwas anderen Momente.