Im Oktober trinken Hirsche Bier

von in Shuffle

Der Oktober war ein ziemlicher Knaller. Nachdem es in Hamburg die letzten Jahre gefühlt ja nur zwei Jahreszeiten gab (irgendwas wie Sommer und irgendwas wie Winter), hatte 2014 nach einem tollen Sommer endlich auch einmal wieder einen richtigen Herbst zu bieten. Zeit für ein paar Ausflüge!

Was ich so an Hamburg liebe: Ganz gleich, wie lange man schon hier lebt – man findet immer wieder Ecken, die man noch nicht kannte. So verschlug es uns an einem sonnigen Sonntag in den Hirschpark in Nienstedten. Direkt an der Elbchaussee spaziert man hier über Grünanlagen wie aus dem Bullerbü-Bilderbuch und schaut dem Dammwild beim Dösen zu. Einen grandiosen Blick auf die Elbe gibt es gratis on top. Tipp: Zu so einem gediegenen Sonntagsausflug gehört unbedingt auch ein Stück Kuchen in der Teestube vom Witthüs.

Elchpark

Der Obsthof Schuback in Jork ist eine kleine Institution und mindestens zwei Mal im Jahr eine Reise ins Alte Land wert: Im Frühjahr zur Obstblüte und im Herbst zum traditionellen Apfel- und Kürbisfest. Kurz mal Pause drücken, eine Bratwurst essen, Kürbis kaufen und ein paar Äpfel pflücken. So geht Mini-Urlaub.

Kürbis- und Apfelfest

Kürbis- und Apfelfest Martin

Verhungert und verdurstet sind wir auch nicht: Martin hat mal wieder seinen berühmten Senf gemacht und ein ziemlich gutes Pale Ale gebraut. Beides gab es dann zum Abendbrot mit Freunden.

Senf

Selbstgebrautes Bier

Abendbrot

Und sonst so? Wir richten weiter unsere Wohnung ein, haben auf der eat & Style in Hamburg leckere Sachen bei den Jungs von Foodist eingekauft, ein Gin-Tasting ohne größere Blessuren überstanden und sind an Halloween auf den letzten Drücker des Monats noch zum Mini-Konzert im Vater & Sohn Store reingeschneit. Außerdem habe ich an einem Regentag im Büro gelernt: Fleurop ist gar nicht so doof, wie man vielleicht denkt.

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Und nun isser da, der November. Und hat mit 18 Grad am vergangenen Wochenende einen ziemlich lässigen Start hingelegt. Geht doch, Hamburg, geht doch.